1 Jahr als Komparse / Kleindarsteller / Protagonist – Teil 1

Am 28.02.2009 startet die Aufzeichnung zu „Deutschlands schrecklichste Köche“, ein Tag der auf mein folgendes Jahr starken Einfluss nahm.

Dafür das ich eigentlich nie vor die Kamera wollte, war mir schon nach dem Dreh der Homestory bewusst, egal wie weit ich komme, dass möchte ich noch mal machen.

Es stellten sich mir dann aber einige Fragen:

  • Wie wird man eigentlich Komparse beim Film / TV?
  • Wie muss man aussehen, um Komparse zu werden?
  • An wem wende ich mich um Komparse zu werden?
  • Wo liegt der Unterschied zum Komparse / Kleindarsteller oder Protagonist?

Und viele andere Fragen.

Nachdem die Homestory gedreht wurde, lernte ich am nächsten Tag meine Mitstreiter kennen, eine lustige Truppe und es war schnell klar, ich bin der einzige OHNE Kamera Erfahrung gewesen. Der Rest machte dies regelmäßig.

Hier hörte ich dann von den ersten Webseiten, wie komparse.de, wo man sich im Forum informieren kann, bzw. auf der regelmäßig Gesuche ausgeschrieben sind.

Von der Machart her ist die Seite sicher nicht im typischen WEB2.0 Design, dafür sind die Ausschreibungen auf der Startseite immer aktuell, das Forum allerdings, da geht es oft drüber und drunter, dazu aber mehr in einen der nächsten Komparsen Blog Beiträge

Auf komparse.de fand ich dann im März dann auch eine weitere Ausschreibung als Komparse für „Der letzte Bulle“, kurze Bewerbung geschrieben, mit den verlangten Daten (Größe, Alter, beruflicher Status) und 2 Fotos dazu und schon hatte ich eine Stunde später eine Komparsenrolle.

12.03.2009 ging es dann nach Dormagen, zur Folge Klassentreffen von Der letzte Bulle und die Erfahrung, dass Komparserie etwas langwieriger sein kann, als ein Protagonistenauftritt.

Der Dreh war ein Massendreh, da ein Klassentreffen nachgespielt wurde. Lustig an dem Tag, das ich tatsächlich jemanden aus meiner Schulzeit traf und wir später noch viel öfter vor der Kamera stehen sollten.

Der Drehtag ging über 10 Stunden, welches als Komparse aber eine „Netto Arbeitszeit“ von vielleicht 1-2 Stunden bedeutet, der Rest ist einfach nur warten, warten, warten.

Nach 1 Jahr möchte ich nun den Komparsen-Blog nutzen, um ein wenig über Erlebnisse, Missverständnisse, Neid, aber auch richtig tollen Drehs als Komparse schreiben.

Diesen Blog hab ich irgendwann in dem laufenden Jahr ins Leben gerufen, um genau darüber zu berichten, aber kann man das nach ein paar Monaten? Ich denke NEIN, also hab ich gewartet, bis das erste Jahr um ist und nun werde ich nach und nach etwas über meinen Weg als Komparse berichten und Fragen beantworten, auf deren Suche ich selber am Anfang des Jahres war.

Ich wünsche Euch viel Spaß beim lesen der Artikel und vielleicht findet Ihr hier auch ein paar Jobs, da die ein oder andere Agentur ja auch über diesen Blog Ihre Gesuche aufgibt.
Wer es nicht lesen möchte, braucht es ja nicht zu tun, über sachliche Kommentare freu ich mich.

Euer Marco

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Über mich:

Mein Name ist Marco Peters, ich bin 37 Jahre alt und komme aus Duisburg. Nach einen Dreh bei „Deutschlands schrecklichsten Köchen“ schnupperte ich erste Filmluft und trat im Anschluss als Komparse in verschiedenen Produktionen auf. Diese Webseite soll sich nun rund um die Komparsenaufträge und Tipps und Tricks befassen.

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